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  1. Frisurenmode

Stark, stilvoll und selbstbewusst

So geben sich die Looks für die Herbst/Winter-Saison 2011. Und setzten den Fokus auf Frisuren, die sich ungeahnt wandelbar und dadurch immer wieder überraschend neu zeigen. Die Kunst dabei liegt in raffinierten Schnitt- und Stylingtechniken: Dabei dürfen der Undercut und das Overlapping zu den wichtigsten Schneide-Protagonisten zählen.

In virtuosem Zusammenspiel sorgen sie für volle, harmonische Texturen, bei denen unterschiedliche Längen kunstvoll ausbalanciert und ins rechte Licht gerückt werden. Jedwede Diktate sind passé; bei Haarlänge, Style und Farbe regiert die pure Demokratie. Erlaubt ist, was gefällt und die eigene Persönlichkeit unterstreicht. Dabei darf ausdrücklich experimentiert werden, denn wie ihre „große Schwester“, die Mode, ist auch die Haarmode ein Insigne unseres individuellen Ausdrucks - und damit stets ein Statement. Funktionalität und Pragmatik sind dabei nicht mehr oder nur am Rande ausschlaggebend; ein Look muss heute individuell, einzigartig und authentisch sein. Und er muss in allen Lebenslagen bestehen können, weshalb Wandelbarkeit das Gebot der Stunde ist. Wir bestimmen, wer wir hier und jetzt sein wollen – ob mädchenhaft, tough oder divalike, ultramännlich, dandyesk oder Rock´n´Roll: Alles ist möglich! Die Styles passen sich diesem Wunsch an und wechseln mit der jeweiligen Stimmung und dem Anlass. Der persönliche Look ist nicht länger ein Fixum, sondern eine Variable, mit der wir spielen, um alle Facetten unserer Persönlichkeit auszuleben.

Das setzt sich bei der Kleidung fort. Sinnlichkeit und Lebensfreude sind Trumpf, und so gehören Pelz und Leder, Seide und Kaschmir, feinstes Wolltuch und Edelstrick, kräftige Farben und expressive Dessins zu den Trends der Saison. Gekrönt von Make-up-Looks, die unser ganzes Schönheitspotential entfalten und die Fantasie anregen. Freuen Sie sich auf den Winter – für die nötige Inspiration sorgen wir!

Beige gewandet und gut behütet

Auch wenn manche Designer wie Dries von Noten und Thoma Browne breit ausgestellte Anzüge präsentieren: Die Silhouette bleibt insgesamt eher schmal, statt Materialüppigkeit regiert beim Herrenensemble der klassische, eng anliegende Schneiderstil, so wie ihn Kris von Assche für Dior Homme zelebriert. Auch Drykorn setzt auf schmale Anzüge, die sich durch ein beiges Sakko zur grauen Hose, sind eine gelungene Neuinterpretation des Businessoutfits, das nicht mehr zwangsläufig unifarben daherkommen muss. Für den Casual Look werden Chinos und Jeans zu Karohemden und Collegejacken kombiniert, Mäntel – gerne auch aus Leder – zeigen sich wahlweise mit dezenten oder auffälligen Mustern und Prägungen.
Und: Mann greift in dieser Saison wieder zur Kopfbedeckung – breite Hüte, Schirmmützen und Kappen gelten als Modestatment du jour. Zur Individualisierung des Looks eignen sich Handschuhe, Schals und Einstecktücher, die gezielt Farbakzente setzen. So mach der Winter Spaß!